Warmes Wasser mittels Poolheizung

Kaltes Wasser im Pool lässt das Badevergnügen sehr schnell dahinschmelzen oder besser dahinfrieren. Eine pauschale Aussage, wie hoch nun die ideale Temperatur des Schwimmwassers sein sollte, lässt sich allerdings nicht treffen.
Hier spielen viele Faktoren eine Rolle. Zum einen natürlich die persönlichen Vorlieben zum anderen aber auch Umwelteinflüsse. So kann eine Wassertemperatur von 26°C bei einer Außentemperatur von 30°C bereits als zu warm empfunden werden. Im Gegenzug kann eine Wassertemperatur von 26°C bei einer Außentemperatur von 20°C als angenehm warm empfunden werden. Hier die optimale Temperatur zu finden benötigt einiges an Gedult und Feinjustierung.
Umso wichtiger ist es, die Wassertemperatur möglichst effektiv und sicher einstellen zu können. Genau hier findet eine Poolheizung ihre Anwendung.

Auf dem Markt haben sich unterschiedlichste Systeme etabliert. Einige davon möchten wir Ihnen in diesem Artikel näher vorstellen.

Beheizung mit Strom

Schnell und einfach aber mit einem faden Beigeschmack. So könnte man elektrische Beheizungen für Pools in kurzen Worten beschreiben. Mit den verfügbaren Leistungen zwischen 3 kW und 18 kW garantieren elektrische Heizungen für Pools schnelle und immer abrufbare Wärme doch leider steht diesem Luxus auch immer der aktuelle Strompreis gegenüber.
Wer aber selbst an schlechten Tagen oder eventuell sogar im Winter nicht auf das Badevergnügen verzichten möchte, für den bietet eine elektische Poolbeheizung alle Möglichkeiten.

Solare Energie

Mit Sonnenkollektoren wird, wie der Name schon sagt, aus Sonnenenergie Wärme erzeugt. Das bringt uns auch direkt zum größten Vorteil dieser Beheizungsmethode. Sonnenenergie ist kostenlos und verursacht abgesehen von den Anschaffungs- und Wartungskosten keine weiteren Folgekosten. Doch wie so oft bringen Vorteile auch häufig Nachteile mit sich.
Je niedriger die Sonnenstundenzahl, desto geringer ist auch die Ausbeute. Leider ist es selbst im Hochsommer keine Ausnahme, dass mehrere Tage hintereinander regnet und somit auch die Umgebungstemperatur fällt. In diesen Phasen fällt natürlich auch der Wirkungsgrad dieser Lösung ab. Sind die schlechten Tage vorbei, verhindert nun das kühle Schwimmwasser einen sofortige Sprung ins angenehme Nass. Um dem zumindest etwas entgegen wirken zu können, ist eine vollflächige Dämmung des Pools unabdingbar.

Beheizung des Pools über einen Wärmetauscher

Mit der ähnlichen Funktion eines Kühlschranks entzieht der Wärmetauscher seiner Umgebungsluft Energie und wandelt diese in Wärme um. Dies schaffen die meisten Wärmetauscher bereits ab einer Außentemperatur von +5°C. Enorm wichtig ist dabei der Aufstellungsort. Idealerweise wird der Wärmetausche so montiert, dass er freistehend montiert ist und somit außreichend Platz zur Verfügung hat, um ausreichend frische Luft ansaugen zu können.
Im Gegensatz zu einer elektrischen Heizung verbraucht der Wärmetauscher rund 80% weniger Energie.

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